Maputo
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Fernab von der Unterdrückung des Estado Novo unter dem Salazar Regime in Portugal bildete sich in den 60er und 70er Jahren in Mosambik und Angola die Generation Afrika der portugiesischen Architektur. Architekten wie João José Tinoco, Maria Carlota Quintanilha oder Pancho Guedes prägten unter dem Vorbild der Arbeit von Oscar Niemeyer und Le Corbusier den Tropischen Modernismus in Mosambik, wobei Einflüsse von Art déco und die örtlichen Baubedingungen einen eigenen Stil zuwege brachten.
Die Moderne Zementstadt von Lourenço Marques (heute Maputo) wurde in der Kolonialzeit ausschließlich für die weiße Bevölkerung erbaut. Trotz Rassismus und Rassentrennung glaubte die portugiesische Gesellschaft in Mosambik
daran, eine neue Realität aufzubauen.